Schutzhelm RANGER Innovation

Schutzhelm Ranger mit Crashbox

Der aktuelle Stand der technischen Entwicklung von Arbeitsschutzhelmen besteht aus einer einwandigen Helmschale sowie einer elastisch an der Helmschale aufgehängten Innenausstattung. Zur Vermeidung der Penetration des Schutzhelms durch spitze herabfallende Gegenstände ist der Dachbereich aller aktuellen Arbeitsschutzhelme entsprechend verstärkt (ca. 5 – 6 mm), während sich die restliche Helmschale auf etwa 2 mm verjüngt.

Dieser konstruktive Ansatz hat den Nachteil, dass im Fall einer Beaufschlagung bis zum (unerwünschten) Nachgeben der Helmschale mit dem Effekt der sogenannten „Kopfberührung“ die Helmschale unverformt bleibt und alle Beaufschlagungsenergie unreduziert an die Innenausstattung weiterleitet.
Dieser Entwicklungsstand entspricht etwa dem der 50er Jahre und ist vergleichbar mit dem damaligen Fahrzeugbau, der eine Verformung des Vorderbaus, wie er heute üblich ist, nicht vorgesehen und damit die Energie direkt in die Fahrgastzelle weitergeleitet hat.

Heute verfolgt man einen anderen Ansatz, in dem durch eine maximale Verformung des Vorderwagens bis zur A-Säule sowenig Energie wie möglich an die Fahrgastzelle und damit an die Fahrzeuginsassen weitergeleitet wird. Diese Erkenntnisse haben wir auf den neuen Ranger Schutzhelm übertragen, der zum ersten Mal in der Geschichte des Arbeitsschutzhelmbaus im „Dachbereich“ über eine doppelwandige Helmschale verfügt, die die Energie durch Beaufschlagung nicht direkt an die Innenausstattung weiterleitet, sondern bereits im Helmschalenbereich reduziert. Bei der von uns entwickelten Crash Box handelt sich aber nicht nur um eine doppelwandige Helmschale, sondern darin befinden sich korrespondierende Elemente, die sich bei Beaufschlagung ineinander verdrehen. Also wie im modernen Fahrzeug, die Insassen werden geschützt, und zwar durch möglichst vollständige Zerstörung der Knautschzone. So funktioniert auch der RANGER.

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